Frage dich: Was macht das Stück aus? Manchmal genügt Reinigen und Ölen, statt radikaler Farbwechsel. Bewahre handwerkliche Spuren, wenn sie Charakter tragen, und erneuere nur, was die Nutzung stört. Beziehe Raum, Licht und bestehende Materialien ein. Kombiniere Griffe behutsam, wiederhole Linien, arbeite mit ruhigen Kontrasten. So entsteht ein ehrliches Möbel, das Vergangenheit und Gegenwart stimmig verbindet.
Fotografiere bei Tageslicht, nutze neutrale Hintergründe und zeige Details: Kanten, Maserung, Innenleben, Reparaturstellen. Beschreibe offen, was getan wurde, welche Materialien genutzt wurden und wie gepflegt werden soll. Kalkuliere Preis mit Zeit, Material, Werkzeugverschleiß und Marktvergleich. Transparenz schafft Vertrauen, erleichtert Verkauf oder Weitergabe und würdigt die Arbeit, die aus einem Fund ein Lieblingsstück gemacht hat.
Lege eine kleine Pflegekarte bei: Reinigungsmittel, Auffrischintervalle, Hinweise bei Flecken. Empfiehl Reparaturmöglichkeiten statt Wegwerfen. Teile Erfahrungen in lokalen Gruppen, Tauschbörsen oder Workshops, ermutige andere zum Nachmachen. Bitte Leserinnen und Leser um Fotos, Fragen, Feedback und Abonnement, damit Wissen wächst. So bleibt das Möbel schön, und eine lebendige, nachhaltige Reparaturkultur stärkt sich von Projekt zu Projekt.